Historie

Geschichte

Durch die Umgestaltung der Hamburger Eisenbahnanlagen am Anfang des 20. Jahrhunderts entstand am Hamburger Hauptbahnhof das neue zentrale Brief- und Paketzentrum. Südlich davon entstanden sieben Verladebahnsteige, wodurch der neue Postbahnhof seine Geburtsstunde schreiben konnte. Seine Verkehrsanbindung erfolgte über den Hühnerposten.

Das Innenleben des Hühnerpostens wurde als logistische Schnittstelle zwischen Schienen und Straßen ausgerichtet. Zusätzlich wurden zwei Schalterhallen in Betrieb genommen, die den Publikumsverkehr abwickelten.

Am 17. Juni 1907 konnte das Postamt im Beisein von Kaiser Wilhelm II. offiziell eröffnet werden, welches durch das ansteigende Brief- und Paketaufkommen zwischen 1923 und 1927 ausgebaut werden musste. Es wurde um zwei Voll- und zwei Staffelgeschosse aufgestockt. Im Jahre 1997 wurde der Standort auf Grund moderner Verteilungszentren als Brief- und Paketzentrum aufgegeben. Bis heute besteht das bestandsgeschützte Gebäude als lebendiges Einzeldenkmal.

 

Eventlocation

Heute bewegt diese außergewöhnliche Location die Menschen. Nicht nur die Deutsche Post, die Zentralbibliothek und das Goetheinstitut sind hier ansässig, sondern auch eine der eindrucksvollsten und vielfältigsten Eventlocations der Stadt.

Die Hühnerposten Eventlocation bietet Ihnen verschiedene Veranstaltungsräume, die bis zu 1.200 Menschen feiern lassen. Die Veranstaltungsfläche eignet sich durch ihre vielfältigen Möglichkeiten gleichermaßen für Firmenveranstaltungen, Produktpräsentationen, Kulturveranstaltungen (Kunst, Show, Literatur, Musik) sowie für Nightlifeveranstaltungen.

 

Namensgebung „Hühnerposten“


Die genaue Entstehungsgeschichte des Namens ist heutzutage nicht mehr zu ermitteln. Folgend zwei schöne Überlieferungen: Beide stammen aus dem Jahre 1682:

1) Die kleine Straße Hühnerposten, von der nur ein Rest geblieben ist, erinnert an einen einsamen vor den Toren der Stadt gelegenen Wachposten. Auch ein Wirtshaus gab es hier, in dem die Bewohner der Deichgegend und von den Elbinseln beim Tanz ihre bunten Röcke fliegen ließen. Von diesen flatternden Aktivitäten soll sich der Name abgeleitet haben.

2) Der Straßenname im Klostertor reicht zurück bis in das Jahr 1682. Damals lag an jener Stelle ein vorgeschobener Wachposten der alten Stadtverteidigung. Dieser war bei den Wachmannschaften laut Überlieferung sehr unbeliebt. Wenn morgens die Hühner wach wurden und zu gackern begannen, verließen die Männer ihren Posten, den „Hühnerposten“.